28.11.2022

Innovativ, professionell, mit klarer Vision: Das sind die Gewinner der Ideenphase

Die Gewinner der Ideenphase der 25. Wettbewerbsrunde von Science4Life stehen fest. Die Teams überzeugten auf ganzer Linie – aber welche Ideen stecken hinter den Namen und warum war diese Ideenphase so spannend? 

Am vergangenen Freitag war es so weit: Die 25. Runde des Science4Life Businessplan-Wettbewerbs erreichte ihren ersten Höhepunkt: Die besten Geschäftsideen aus den Branchen Life Sciences, Energie und Chemie wurden ausgezeichnet. Und was für Ideen das waren! Die Qualität der Einreichungen war in diesem Jahr wieder ausgesprochen hoch. Nicht nur qualitativ überzeugten die Teams, auch die Quantität kann sich sehen lassen: Mit 114 Geschäftsideen gab es in dieser Runde besonders viele Einreichungen.  

Wirft man einen genauen Blick auf die thematische Ausrichtung der eingereichten Geschäftsideen, wird schnell deutlich, dass die Start-ups und angehenden Gründerteams genau wissen, welche Herausforderungen aktuell und künftig anzupacken sind. Auffällig ist vor allem die hohe Anzahl an Einreichungen aus der Energie-Branche: Ob Energienutzung, -umwandlung, -speicherung oder -transport –  neue, nachhaltige Lösungen sind gefragt und unsere Teams haben die Antwort! Insgesamt haben außerdem fast die Hälfte der Ideen einen Digitalisierungsaspekt. 

Bereit für den Start – die Coachings des Academy-Day 

Bevor die Gewinner am späten Nachmittag prämiert wurden, ging es für die besten Teams aus der Ideenphase zum Science4Life Academy Day. In den Twin-Coachings ging es ins intensive und individuelle Coaching mit unseren Experten. Auf dem Marktplatz der Informationen konnten die Teams alle Fragen zu den Themen Finanzierung, Recht und Patent und Marketing diskutieren sowie in den Dialog mit anderen Gründern gehen.

Dann wurde es spannend: Moderator Holger Bengs führte durch die Prämierung der besten Ideen. Im Interview mit Dr. Jens Atzrodt und Dr. Rainer Waldschmidt wurde nochmals deutlich, was eine starke Gründerszene in Deutschland benötigt: Mutige Gründerteams mit einer klaren Vision und einem Plan, diese Vision umzusetzen – und das sind Gewinner der Ideenphase des Science4Life Venture Cup und des Science4Life Energy Cup definitiv! 

Das sind Gewinner der Ideenphase des Science4Life Venture Cup

In der Ideenphase des Science4Life Venture Cup gewinnen BioThrust, Cyclize, DeepEn, LigniLabs und RaidoGene.
BioThrust entwickelt ein Membranmodul zur komplett blasenfreien Bioreaktorbegasung. Diese disruptive Technologie ermöglicht eine deutlich günstigere und effizientere Herstellung von Arzneimitteln, Impfstoffen oder innovativen Produkten für die Gen- und Zelltherapie in Bioreaktoren.
Das Start-up Cyclize arbeitet an einem Erdgasersatz für die Chemieindustrie. Mit dem plasmabasierten Verfahren können fossile Energieträger wie Erdgas oder Erdöl durch Kunststoffabfälle und Abgas-CO2 ersetzt werden.
DeepEn aus dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien in Jena entwickelt und vermarktet die dünnsten Endoskope der Welt. Durch minimalinvasive Bildgebung in empfindlichen Körperregionen eröffnet das Team neue Möglichkeiten für die Neurowissenschaften, medizinische Forschung und Pharmakologie.
LigniLabs entwickelt und produziert mit ihrer neuartigen Plattformtechnologie der Lignin-Microcarrier neue biobasierte Lösungen im Bereich der biologischen Verkapselung von Wirkstoffen. Mit dem Initialprodukt ESCApe gegen die bislang als unheilbar geltende Weinrebenerkrankung ESCA ermöglicht LigniLabs den Weinproduzenten mit einem biobasierten Pflanzenschutzpräparat erstmals bereits mit ESCA infizierte Pflanzen zu heilen oder sie präventiv zu schützen.
RaidoGene entwickelt eine neuartige, patentgeschützte Bildgebungstechnologie, welche mittels Positronen-Emissions-Tomographie nicht-invasive Therapiekontrolle von Zell- und Gen-Therapien ermöglicht. Dadurch wird es dem behandelnden Arzt zukünftig durch einen kurzen PET-Scan ermöglicht, zu sehen, wie sich diese „lebenden Arzneimittel“ im Patienten verhalten und wie die Therapie verläuft.

Das sind Gewinner der Ideenphase des Science4Life Energy Cup

In der Ideenphase des Science4Life Energy Cup gewinnen HOPES, PEROSOL und ViMi Labs.
HOPES entwickelt ein innovatives, umweltfreundliches Energiespeichersytems für Windkraftanlagen. Der Speicher besteht aus einer Kombination eines Pump- und eines Osmosespeichers und soll dazu beitragen, einerseits die Auslastung und den Betrieb von Windkraftanlagen zu optimieren und andererseits das Speicherproblem im Rahmen der Energiewende zu lösen. Der Speicher ist flexibel und skalierbar und so in Leistung und Kapazität an unterschiedliche Anwendungsszenarien anpassbar.
PEROSOL entwickelt Solarzellen mit einem umfangreichen Leistungsversprechen: Sie bieten eine hohe Effizienz, sind leistungsvoll unter niedrigen Lichtbedingungen und anwendbar bei künstlichem Licht. Die Zellen zeichnen sich durch leichtes Gewicht und Biegsamkeit aus; Formgebung, Farbauswahl, Design & Ästhetik sind kundenspezifisch. ViMi Labs ist eine Unternehmenssoftware, die die fortschrittlichsten KI-Algorithmen einsetzt, um Wissenschaftler im Bereich der Energiematerialien zu unterstützen und den Weg von der Materialentdeckung zu ihrer Geräteintegration zu beschleunigen.

Start der Konzeptphase: Bewerbt Euch bis zum 13. Januar 2023!

Das klingt alles spannend, aber dein Start-up hat die Ideenphase verpasst? Kein Problem, denn ab sofort beginnt die Konzeptphase des Science4Life Venture Cup und des Science4Life Energy Cup. Auch wer nicht an der Ideenphase teilgenommen hat, kann jetzt in den Wettbewerb einsteigen. Meldet euch einfach online unter www.science4life.de an und reicht euer Geschäftskonzept oder Read Deck bis zum 13. Januar 2023 ein. Neben Feedback von Experten und Zugang zum großen Science4Life-Netzwerk habt ihr auch die Chance auf Preisgeld und die Teilnahme an den zweitägigen Academy-Days der Konzeptphase. Wir freuen uns auf eure Konzepte!  

 

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18.03.2026

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Innovationen mit Umsetzungskraft – Die Gewinnerteams der Konzeptphase

04.03.2026

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Intensives Feintuning bei den Academy-Days Vor der Prämierung nahmen die zehn besten Teams der Konzeptphase des Science4Life Venture Cup an den zweitägigen Academy-Days teil. In individuellen Coachings und Workshops arbeiteten sie gemeinsam mit erfahrenen Experten gezielt an der Weiterentwicklung ihrer Geschäftskonzepte. Themen wie Finanzierung, Marktstrategie, regulatorische Anforderungen und Skalierung standen dabei im Fokus. Im Anschluss ging es für die Teams zur Konzeptprämierung. Hier erhielten sie bei einem Vortrag des Science4Life Alumni Montgomery Wagner, Co-Founder und Chief Operating Officer, Einblicke in die Gründungsgeschichte seines Start-ups revoltech, das mittlerweile auf große Erfolge zurückblicken kann. 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Die Idee entstand aus der Forschung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit den patentierten Verfahren CAST-Seq (in-cellula) zur Beurteilung von gewünschten (On-Target-) und unerwünschten (Off-Target-) Effekten von Genscheren. Das Münchner Start-up CAELIA Health transformiert die respiratorische Medizin. Das Team macht Inhalation erstmals mit jedem Atemzug messbar und kann diese dadurch personalisiert und datenbasiert optimieren. Das ermöglicht Millionen von Patient:innen mit Asthma oder COPD ein Leben frei von Symptomen. Hinter CAELIA Health steht ein intelligentes Spacer-System, das Sensorik, App und Analyse zu einem kontinuierlichen Therapie-Feedback verbindet. InnoZell aus Konstanz bietet ein zellbasiertes Frühwarnsystem an, das – wie der menschliche Körper – Spuren von fremden Stoffen, z.B. Bakterien, extrem verlässlich erkennt. Mit diesem Bio-Detektor können Medikamente und Medizinprodukte schnell, kostengünstig und vollständig ohne Tierversuche auf Kontaminationen getestet und überwacht werden. Das Braunschweiger Team von PROTON entwickelt einen neuen Wirkstoff, mit dem sich Staphylococcus aureus-Infektionen gezielt behandeln oder verhindern lassen. Das Risiko einer Resistenzentwicklung ist dabei gegenüber herkömmlichen Antibiotika deutlich reduziert. Schwere COPD-Patientinnen und -Patienten brauchen Therapien, die die Lunge effizient erreichen und im Alltag funktionieren. RNhale aus Planegg entwickelt inhalierbare RNA-Arzneimittel und macht RNA als stabiles Trockenpulver verfügbar. Es kann bei Raumtemperatur gelagert und skalierbar hergestellt werden. So entfallen Kühlketten- und Handhabungshürden, und innovative Therapien kommen schneller zu den Patienten. Der Gewinner des Science4Life Energy Award Mit dem Science4Life Energy Award wird das beste Geschäftskonzept aus der Energiebranche ausgezeichnet. In dieser Runde überzeugte heatbrAIn aus Bergisch Gladbach. Das Start-up ist eine Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und basiert auf Forschung zu Wärmebedarfsanalysen von Gebäuden. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und präzisen Datenmodellen analysiert das Team, wo und wie viel Wärme heute und künftig benötigt wird. Damit schafft heatbrAIn eine fundierte Datengrundlage für die Planung neuer Wärmeversorgungslösungen und treibt die Energiewende datenbasiert voran. Jetzt startet die Businessplanphase Ab sofort geht der Science4Life Venture Cup und der Science4Life Energy Award in die finale Phase: die Businessplanphase. Start-ups aus Life Sciences, Chemie und Energie können sich unter www.science4life.de registrieren und ihre Businesspläne bis zum 13. April 2026 einreichen – auch wenn sie zuvor nicht an den früheren Wettbewerbsphasen teilgenommen haben. Science4Life freut sich auf innovative Businesspläne und die nächste Generation wissenschaftsbasierter Start-ups.

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Die Konzeptphase von Science4Life

28.11.2025

Noch bis zum 12. Januar 2026 können sich Start-ups für die Konzeptphase des Science4Life Startup-Wettbewerbs registrieren und ihre innovativen Geschäftskonzepte einreichen. Neben exklusivem Feedback durch die Science4Life-Experten profitieren Gründerteams vom großen Netzwerk und Weiterbildungsangeboten, wie den Science4Life Academy-Days. Die Konzeptphase zielt als zweite Phase des Science4Life Startup-Wettbewerbs darauf ab, Gründer aus den Branchen Life Sciences, Chemie und Energie auf ihrem Weg zum Businessplan zu unterstützen. Was ist eigentlich die Konzeptphase? Die Konzeptphase ist die zweite Wettbewerbsphase des Science4Life Startup-Wettbewerbs. Sie folgt auf die Ideenphase und bereitet die Teilnehmer auf die dritte und letzte Phase, die Businessplanphase, vor. In der Konzeptphase können Gründerteams ihr Geschäftsvorhaben und ihren Zielmarkt konzeptionell ausarbeiten. Das bietet jungen Unternehmerteams die Möglichkeit, ihre Gründung von Profis mit jahrelanger Praxiserfahrung einschätzen zu lassen und Feedback von den Science4Life-Experten zu erhalten. Wer kann an der Konzeptphase teilnehmen? Die Teilnahme an der Konzeptphase steht allen Start-ups aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie offen – unabhängig davon, ob sie bereits an der Ideenphase teilgenommen haben. Teilnahmeberechtigt sind alle Teams mit Gründungsabsicht sowie Unternehmen, deren Gründung nach dem 1. September 2023 erfolgt ist. Gründerteams aus der Life Sciences und Chemie Branche nehmen am Science4Life Venture Cup teil. Für Teams aus dem Bereich Energie gibt es mit dem Science4Life Energy Award eine eigene Auszeichnung. Wie läuft die Teilnahme ab? Um an der Konzeptphase des Science4Life Venture Cup teilzunehmen, müssen Gründerteams ihr Geschäftskonzept vorstellen. Das muss in Form eines Read Decks stattfinden. Bei der Gliederung und Formulierung des Read Decks hilft auch das speziell für Science4Life entwickelte Handbuch. Gründerteams können dieses hier kostenlos downloaden. Die Beiträge können bis zum 12. Januar 2026 , 23:59 Uhr, online im Science4Life-Portal als PDF-Datei hochgeladen werden. Nach erfolgreicher Teilnahme werden die fristgerecht eingereichten und zugelassenen Wettbewerbsbeiträge durch verschiedene Branchenexperten begutachtet und bewertet. Das Science4Life Experten-Netzwerk besteht aus mehr als 300 Experten aus über 200 Institutionen und Unternehmen, die den Grundstein für einen regen Informations- und Erfahrungsaustausch bilden. Beteiligt sind Experten aus dem öffentlichen Recht, national und international agierende Konzerne, Patent- und Rechtsanwaltskanzleien, Universitäten und Hochschulen oder ehemalige Teilnehmer des Startup-Wettbewerbs. Durch dieses breit gefächerte Expertenwissen ist es möglich, die Teilnehmer auf jedem Fachgebiet ausgezeichnet zu unterstützen. Bei der Konzeptprämierung am 3. März 2026 werden die fünf besten Teams des Science4Life Venture Cup sowie das Gewinner-Team des Science4Life Energy Awards prämiert. Warum an der Konzeptphase des Science4Life Businessplan-Wettbewerb teilnehmen? Die Teilnahme an Online-Seminaren zu gründungsrelevanten Themen wie Patentrecht, Marktpotenzial, Marketing oder Investorensuche sowie das umfangreiche Expertenfeedback zum Geschäftskonzept sind nur einige Vorteile der Teilnahme am Science4Life Businessplan-Wettbewerb. Darüber hinaus können Start-ups ihr Netzwerk weiter ausbauen, von neu erlerntem Wissen profitieren, sich ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1.500 € im Venture Cup und 1.000 €, sowie ein individuelles Business-Coaching beim Energy Award sichern und sich als Team weiterentwickeln. Die zehn besten Teams des Venture Cup erhalten außerdem Zugang zu den Academy-Days. Diese sind speziell auf die Teams aus den einzelnen Bereichen zugeschnitten: Coaches mit jahrelanger Branchenerfahrung teilen ihr Wissen und klären wichtige Fragen bezüglich der Geschäftskonzepte. Dieser zweitägige Intensivworkshop gibt den Gewinnerteams die Möglichkeit, zusammen mit ihrem persönlichen Coach ihr Geschäftskonzept zu perfektionieren. Weitere wichtige Informationen Die Teilnahme am Science4Life Startup-Wettbewerb ist kostenlos. Auf der Science4Life-Webseite können sich Gründer über den Venture Cup und den Energy Award informieren.

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