18.09.2018

Wie Unternehmen durch virtuelle Meetings Zeit und Geld sparen

Immer mehr Unternehmen setzen auf virtuelle Meetings, anstatt physische Konferenzen zu organisieren. Doch hinter dem digitalen Austausch stehen trotzdem oftmals noch eine Menge Fragezeichen: Was ist der Unterschied zwischen einer Web- und einer Videokonferenz? Welche Vorteile haben virtuelle Meetings gegenüber Gesprächen von Angesicht zu Angesicht? Wie organisiert man erfolgreiche virtuelle Meetings und welche Tools sollte man benutzen? Die Antworten findet ihr hier.

Telefon-, Web- und Videokonferenzen

Eine Telefonkonferenz ist in der Regel nichts anderes als ein Telefonat mit mehr als zwei Teilnehmern und wird verwendet, wenn für das Gespräch ausschließlich Audioinhalte vonnöten sind. Der ursprüngliche Zweck von Videokonferenzen war, wie der Name schon verrät, der zusätzliche Austausch von Videobildern. Webkonferenzen hingegen ermöglichten das Echtzeit-Teilen von Daten und Dokumenten durch das Internet. Da die beiden letzteren Technologien im Laufe der Jahre deutlich ausgeklügelter wurden und heutzutage auch dieselben Endgeräte verwenden, sind sie oft kaum noch auseinanderhalten. Hinzu kommt, dass die Video- und Webkonferenzen Features voneinander übernommen haben und dadurch zu echten Alleskönnern geworden sind.

Vorteile

 Virtuelle Meetings finden bei Unternehmen vor allem für ihre Einsparung von Ressourcen Anklang. Anreisekosten, Übernachtungen und die Versorgung der Mitarbeiter auf Business-Reisen verschlingen über größere Zeiträume Unmaßen an Geld und kosten zudem viel Zeit.

Digitale Konferenzen schaffen diese Probleme ab, ermöglichen räumliche sowie zeitliche Flexibilität und können kurzfristiger durchgeführt werden. Wie bereits besprochen werden die Systeme und Tools durch den stetigen technologischen Fortschritt außerdem immer stabiler und vielseitiger. Mit der Digitalisierung der Meetings steigt zudem ihre höchstmögliche Teilnehmerzahl und realisiert damit großangelegte Konferenzen mit sehr wenig Aufwand. Trotzdem gilt es, für erfolgreiche virtuelle Meetings, einige Punkte zu beachten. 

Voraussetzungen 

Vorbereitung

Eine virtuelle Konferenz steht und fällt mit ihrer Vorbereitung. Vor dem Gespräch sollten sich alle Teilnehmenden folgende Fragen stellen: Welchen Zweck hat das Meeting? Was soll am Ende erreicht sein? Wie viel Zeit ist nötig und steht zur Verfügung? Wer übernimmt welche Rollen? Wie geht es nach dem Meeting weiter?

Technologie

Genau wie manchmal ein Flug ausfällt oder sich der Zug verspätet, kann auch mal das Internet Aussetzer haben oder das Tool der Wahl zicken.  Im Vorhinein ist stets von allen Parteien zu prüfen, ob am eigenen Ende alles funktioniert. Außerdem lohnt es sich, einen Back-Up-Plan zu haben, falls auf die Kürze nicht lösbare Probleme, wie ein kompletter Internetausfall, auftreten sollten.

Tools

Natürlich ist es auch wichtig, passende Tools auszuwählen. Der Branchenführer ist dank günstigem Preis und einfacher Bedienung Skype for Business. Cisco WebEX bietet eine umfangreichere Funktionsauswahl an, die sich aber auch im Preis niederschlägt. Teamviewer komplettiert das Trio der gängigsten Konferenz-Apps mit seinen hohen Sicherheitsstandards, kann jedoch statt gemietet nur gekauft werden. Zur digitalen Mitvisualisierung wird in vielen Unternehmen Office 365 verwendet, da das Programm Screen- und Filesharing ermöglicht und zusätzlich Skype integriert. Mural beispielsweise fungiert sogar als ein virtuelles Whiteboard, mit dem man digitale Post-Its in Echtzeit erstellen und virtuelle Meetings auf eine neue Art visualisieren kann.

Engagement

Die Gefahr, dass Teilnehmer während virtuellen Meetings gedanklich abschweifen oder sich mit etwas völlig anderem beschäftigen, ist aufgrund der räumlichen Trennung höher als bei traditionellen Konferenzen. Der gezielte Einsatz von Storytelling in Form von Analogien oder eigenen Erfahrungen kann das Aufmerksamkeitslevel hochhalten und ist dabei effektiver als einfache Listen oder schlichte Aufzählungen. Auch visuelle Reize wirken der Langeweile entgegen

Generell fällt es Menschen leichter, Gesehenes statt Gehörtes beizubehalten und solange sich die Gesprächsteilnehmer auf ein Bild oder Video konzentrieren, ist die Gefahr der anderweitigen Ablenkung niedriger.  Bei Telefonkonferenzen, die komplett ohne Bild auskommen müssen, könnte man mit einer zuvor verschickten Agenda Abhilfe verschaffen. Wie bereits angeschnitten, kann es außerdem sinnvoll sein, feste Rollen (z.B. Time-Keeper) zu vergeben und stillere Teilnehmer nach ihrer Meinung zu fragen, damit jeder die Chance hat, sich einzubringen.

Abschließend

Es bleibt also zu sagen, dass sich der weltweiten Digitalisierung auch Business-Meetings nicht entziehen konnten. Aber warum auch – der Wegfall von ständigen Geschäftsreisen schont nicht nur das Klima und den Geldbeutel der Firmen, sondern auch die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Dieser Trend wird auch in der Zukunft keinen Halt machen, denn je ausgeklügelter und flächendeckender die Kommunikationstechnologie wird, desto obsoleter werden herkömmliche Konferenzen.

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Die Konzeptphase von Science4Life

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Noch bis zum 12. Januar 2026 können sich Start-ups für die Konzeptphase des Science4Life Startup-Wettbewerbs registrieren und ihre innovativen Geschäftskonzepte einreichen. Neben exklusivem Feedback durch die Science4Life-Experten profitieren Gründerteams vom großen Netzwerk und Weiterbildungsangeboten, wie den Science4Life Academy-Days. Die Konzeptphase zielt als zweite Phase des Science4Life Startup-Wettbewerbs darauf ab, Gründer aus den Branchen Life Sciences, Chemie und Energie auf ihrem Weg zum Businessplan zu unterstützen. Was ist eigentlich die Konzeptphase? Die Konzeptphase ist die zweite Wettbewerbsphase des Science4Life Startup-Wettbewerbs. Sie folgt auf die Ideenphase und bereitet die Teilnehmer auf die dritte und letzte Phase, die Businessplanphase, vor. In der Konzeptphase können Gründerteams ihr Geschäftsvorhaben und ihren Zielmarkt konzeptionell ausarbeiten. Das bietet jungen Unternehmerteams die Möglichkeit, ihre Gründung von Profis mit jahrelanger Praxiserfahrung einschätzen zu lassen und Feedback von den Science4Life-Experten zu erhalten. Wer kann an der Konzeptphase teilnehmen? Die Teilnahme an der Konzeptphase steht allen Start-ups aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie offen – unabhängig davon, ob sie bereits an der Ideenphase teilgenommen haben. Teilnahmeberechtigt sind alle Teams mit Gründungsabsicht sowie Unternehmen, deren Gründung nach dem 1. September 2023 erfolgt ist. Gründerteams aus der Life Sciences und Chemie Branche nehmen am Science4Life Venture Cup teil. Für Teams aus dem Bereich Energie gibt es mit dem Science4Life Energy Award eine eigene Auszeichnung. Wie läuft die Teilnahme ab? Um an der Konzeptphase des Science4Life Venture Cup teilzunehmen, müssen Gründerteams ihr Geschäftskonzept vorstellen. Das muss in Form eines Read Decks stattfinden. Bei der Gliederung und Formulierung des Read Decks hilft auch das speziell für Science4Life entwickelte Handbuch. Gründerteams können dieses hier kostenlos downloaden. Die Beiträge können bis zum 12. Januar 2026 , 23:59 Uhr, online im Science4Life-Portal als PDF-Datei hochgeladen werden. Nach erfolgreicher Teilnahme werden die fristgerecht eingereichten und zugelassenen Wettbewerbsbeiträge durch verschiedene Branchenexperten begutachtet und bewertet. Das Science4Life Experten-Netzwerk besteht aus mehr als 300 Experten aus über 200 Institutionen und Unternehmen, die den Grundstein für einen regen Informations- und Erfahrungsaustausch bilden. Beteiligt sind Experten aus dem öffentlichen Recht, national und international agierende Konzerne, Patent- und Rechtsanwaltskanzleien, Universitäten und Hochschulen oder ehemalige Teilnehmer des Startup-Wettbewerbs. Durch dieses breit gefächerte Expertenwissen ist es möglich, die Teilnehmer auf jedem Fachgebiet ausgezeichnet zu unterstützen. Bei der Konzeptprämierung am 3. März 2026 werden die fünf besten Teams des Science4Life Venture Cup sowie das Gewinner-Team des Science4Life Energy Awards prämiert. Warum an der Konzeptphase des Science4Life Businessplan-Wettbewerb teilnehmen? Die Teilnahme an Online-Seminaren zu gründungsrelevanten Themen wie Patentrecht, Marktpotenzial, Marketing oder Investorensuche sowie das umfangreiche Expertenfeedback zum Geschäftskonzept sind nur einige Vorteile der Teilnahme am Science4Life Businessplan-Wettbewerb. Darüber hinaus können Start-ups ihr Netzwerk weiter ausbauen, von neu erlerntem Wissen profitieren, sich ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1.500 € im Venture Cup und 1.000 €, sowie ein individuelles Business-Coaching beim Energy Award sichern und sich als Team weiterentwickeln. Die zehn besten Teams des Venture Cup erhalten außerdem Zugang zu den Academy-Days. Diese sind speziell auf die Teams aus den einzelnen Bereichen zugeschnitten: Coaches mit jahrelanger Branchenerfahrung teilen ihr Wissen und klären wichtige Fragen bezüglich der Geschäftskonzepte. Dieser zweitägige Intensivworkshop gibt den Gewinnerteams die Möglichkeit, zusammen mit ihrem persönlichen Coach ihr Geschäftskonzept zu perfektionieren. Weitere wichtige Informationen Die Teilnahme am Science4Life Startup-Wettbewerb ist kostenlos. Auf der Science4Life-Webseite können sich Gründer über den Venture Cup und den Energy Award informieren.

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